Montag, 24. September 2018

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Rat beschließt Resolution zum Erhalt des Klinikums

In seiner Sitzung am 27. Juni hat sich der Rat der Stadt Lehrte für den Erhalt des Lehrter Krankenhauses stark gemacht und einstimmig nachfolgende Resolution beschlossen:

 

Resolution zur Erhaltung und zukunftsfesten Ausrichtung des Klinikums Lehrte

Der Rat der Stadt Lehrte fordert die Regionsversammlung und den Regionspräsidenten auf, an der Zwei-Standortlösung (Lehrte und Burgwedel) für das Klinikum im Nordosten festzuhalten und entsprechende Aktivitäten fortzusetzen.

Die Geschäftsführung des Klinikums Region Hannover hat ein tragfähiges medizinisches Konzept erarbeitet, in dem dem Standort Lehrte eine Schwerpunktaufgabe bei der Altersmedizin (Geriatrie) zukommt. Zusammen mit der Inneren Medizin und der Chirurgie wird so eine nachhaltige und wohnortnahe Medizin und Pflege für ein Einzugsgebiet von ca. 120.000 Einwohnerinnen und Einwohnern sichergestellt. Das Konzept ist im Einklang mit den Rahmenempfehlungen zur Weiterentwicklung der geriatrischen Angebotsstrukturen in Niedersachsen (DS 17/1389). Insofern fällt es schwer, die ablehnende Haltung des Krankenhausplanungsausschusses des Landes Niedersachsen nachzuvollziehen.

Der Rat der Stadt Lehrte fordert die Klinikum Region Hannover GmbH und die Region Hannover auf, die Gespräche mit dem Sozialministerium mit dem Ziel fortzusetzen, die Weiterentwicklung des Klinikums Lehrte und den Neubau des Klinikums Burgwedel zu erreichen. Der Rat erwartet, dass die Region Hannover die Zukunft des Standorts Lehrte nicht an finanziellen Erwägungen scheitern lässt, sondern im Sinne der Bürgerinnen und Bürger ihrer Verantwortung als Träger der medizinischen Versorgung direkt „vor Ort“ weiterhin gerecht wird.

Wir sind verwundert über die Entscheidung des Landes, den Förderantrag des Klinikums für einen Neubau in Großburgwedel und einen Erweiterungsbau in Lehrte abzulehnen. Wir erwarten vom Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, dass es sich seiner Verantwortung für das Klinikum Region Hannover nicht entzieht, sondern das Ziel der geplanten Schwerpunktversorgung zur Zukunftssicherung der Standorte in Großburgwedel und Lehrte unterstützt. Darüber hinaus sind wir entsetzt über die einseitige ablehnende Haltung des Verbandes der Ersatzkassen gegen die beiden Standorte. Hier wird Politik gemacht gegen politische Beschlüsse der demokratisch legitimierten Regionsversammlung, gegen das Klinikum und letztlich auch gegen eine große Anzahl von Bürgerinnen und Bürgern in der Region Hannover. Das ist so nicht hinnehmbar. Die Region Hannover hat auf Grund ihrer Bevölkerungsdichte einen anderen Bedarf an Krankenhausstrukturen als das restliche Niedersachsen. Diese Tatsache muss sich auch in der Finanzierung der Krankenhäuser widerspiegeln und muss auf Landesebene zur Kenntnis genommen werden.


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