Sprengstofferlaubnis: Antrag und Verlängerung

Leistungsbeschreibung

Zum Umgang mit Sprengstoffen im privaten Bereich (z. B. Vorderladerschießen, Böllern oder Wiederladen von Munition) ist eine behördliche Erlaubnis erforderlich.

Die Erlaubnis berechtigt zum Erwerb und Umgang mit einer von der Behörde festgelegten Menge Sprengstoff. Jeder Sprengstofferwerb wird mit Mengenangabe vom Händler in das Dokument eingetragen.

Die Erlaubnis hat eine Gültigkeit von 5 Jahren und kann anschließend drei Mal verlängert werden. Eine Verlängerung ist aber nur von gültigen Dokumenten möglich. Nach 20 Jahren ist eine Neuerteilung erforderlich. Vor jeder Verlängerung werden Bedürfnis und Zuverlässigkeit erneut überprüft.

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit liegt beim Landkreis, der kreisfreien Stadt, der großen selbständigen Stadt und der selbständigen Gemeinde.

Voraussetzungen

  • erforderliche Teilnahme an einer Ausbildung und Prüfung bei einem staatlich anerkannten Lehrgangsträger (Voraussetzung für die Zulassung zur Ausbildung ist eine Unbedenklichkeitsbescheinigung, die ebenfalls hier beantragt werden kann)
  • Nachweis eines Bedürfnisses (z. B. als Vorderlader- oder Böllerschütze oder Wiederlader)
  • Überprüfung und Feststellung der persönlichen Zuverlässigkeit durch die Behörde
  • die Vollendung des 21. Lebensjahres

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • Personalausweis
  • Prüfungszeugnis
  • Bedürfnisnachweis
  • Erklärung über die Lagerung der Explosivstoffe

Welche Gebühren fallen an?

Es fallen Gebühren an. Wenden Sie sich bitte an die zuständige Stelle.

Welche Fristen muss ich beachten?

Es müssen ggf. Fristen beachtet werden. Wenden Sie sich bitte an die zuständige Stelle.