Umfrage: Nachbarschaftshilfe Lebensraum ISA

Modellvorhaben „Soziale Dorfentwicklung“ – Projektteam Nachbarschaftshilfe informiert die Haushalte

Vor ein paar Tagen erst in dem Lokalteil der HAZ angekündigt und nun schon im Druck und bald auch im Briefkasten der Haushalte der drei Orte des Modellprojekts „Dorfregion Lebensort ISA (Immensen-Sievershausen-Arpke). In der heutigen Dorfgemeinschaft gibt es immer mehr Menschen, die selb­ständig leben möchten, aber dazu zeitweilig Hilfe benötigen, die sie nicht aus ihrer Familie heraus erhalten können, weil z. B. Familienangehörige fehlen oder ortsfern leben.
 
Das Projektteam „Nachbarschaftshilfe“ möchte Kräfte bündeln und Netzwerke aufbauen. Ziel ist es, Ehrenamtliche für Hilfsdienste zu vermitteln.
 
Bereits vor Corona hat einigen Bürgern der drei Orte das Thema unter den Nägeln gebrannt. Durch Corona wurde die dringende Notwendigkeit eines derartigen Netzwerkes an die Oberfläche gespült.
 
Durch die Unterstützung der „Generationenhilfe Dollbergen“ und „Gemeinsam für Immensen e.V.“ ist es jetzt gelungen, den Infoflyer und Fragebogen zu erstellen. Sie sollen noch innerhalb der nächsten beiden Wochen an jeden Haushalt der drei Orte verteilt werden. Die hoffentlich zahlreichen Rückläufe können bei den Verwaltungsnebenstellen der Ortschaften sowie im Dorfladen abgegeben werden. „Wir begrüßen die Initiative des Projektteams Nachbarschaftshilfe sehr und haben es deshalb ohne zu zögern unterstützt, da es ein aktiver Beitrag zur Stärkung der Dorfgemeinschaften ist“ so Michael Clement, der 1. Vorsitzende von Gemeinsam für Immensen e.V. und Ortsbürgermeister von Immensen. „Für die schnelle Umsetzung und die Unterstützung bei der Verteilung in Immensen bedanke ich mich auch ganz herzlich bei der Dorfladeninitiative aus Immensen und möchte auch alle Mitbürgerinnen und Mitbürger auffordern sich an dem Projekt zu beteiligen.“ ergänzt hierzu Arpkes Ortsbürgermeister Klaus Schulz.
 
Sievershausens Ortsbürgermeister Armin Hapke freut sich über die Initiative: „Es ist schön und unterstützenswert, dass das Projektteam Nachbarschaftshilfe mit der Fragebogenaktion so konkret in die Vernetzung der Dorfregion Immensen Sievershausen und Arpke einsteigt. Ich bitte alle Einwohner und Einwohnerinnen sich an der Umfrage zu beteiligen, um so ein Netzwerk aus ehrenamtlichen Helfenden und Hilfesuchenden aufzubauen. Wichtig ist, dass wir alle Altersgruppen in unseren Dörfern erreichen. So kann jeder dazu beitragen, dass die Dorfregion noch lebenswerter wird.