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Katrin Roeber

jetzt und noch

Die Überlagerung von Bildern ist ein zentrales Thema in den Arbeiten von Katrin Roeber, sowohl in ihren Gemälden als auch in ihren Collagen und Rauminstallationen. Dabei stellen die verschiedenen Bildebenen Bezüge zu unterschiedlichen Zeiträumen her, so dass sich Vergangenes und Gegenwärtiges wie in einem Sediment im Bild als Farbspuren und grafische Zeichen ablagert.

Zwei Themen sind in der Ausstellung in Lehrte zentral, Felsformationen und das Watt an der Nordsee. So unterschiedlich diese landschaftlichen Bezüge zunächst wirken, sie stehen erdgeschichtlich durchaus in einer engen Beziehung zueinander. In den monumentalen Felsen finden sich versteinerte Relikte der Urzeitmeere, Gehäuse von Schnecken und Muscheln wie Zeitkapseln einer versunkenen Welt. Das Watt hingegen ist unbeständig und unterliegt einem täglichen Rhythmus von Veränderungen. Ebbe und Flut wechseln unaufhörlich und formen nicht nur sichtbar das Watt, sondern auch die Lebensbedingungen in ihm.

Die Beschäftigung mit Prozessen und deren Spuren in der Natur, aber auch aufgrund menschlichen Handelns, strukturiert die Arbeit von Katrin Roeber. Sie findet ihren Ausdruck in transparent wirkenden Gemälden mit intensiven Farben oder Collagen aus Radierungen, Holzschnitten und Zeichnungen, die Resonanzräume für Vorstellungen und Erfahrungen bilden. Eine einzigartige Zeitreisen wird möglich, die ohne illusionistische Nachahmung auskommt, dafür aber historisches mit ästhetischen zu einem besonderen Erkenntnisfeld verknüpft.

Die aus Friesland stammende Katrin Roeber hat in Braunschweig und Düsseldorf Bildende Kunst studiert. Sie lebt und arbeitet in Düsseldorf.

 

IntraRegionale 2021 - Klangkunstfestival in der Region Hannover

Elf Kunstinstitutionen aus der Region Hannover präsentieren im Rahmen der IntraRegionale zeitgenössische Klangkunst an ungewöhnlichen Orten. Aus 169 Bewerbungen wählte eine Fachjury jetzt elf Künstlerinnen und Künstler aus, Installationen mit direktem Bezug zu vorgegebenen Ausstellungsorten zu entwickeln. Die Hörregion Hannover vertieft mit einem umfangreichen Begleitprogramm das Hör- und Kunsterlebnis während des Ausstellungszeitraums vom 13. Juni bis zum 18. Juli 2021.

Was haben das Parkhaus in Lehrte, die Wasserkunst in Hannover, der Wertstoffhof in Bissendorf und der Isernhagener Friedenshain gemeinsam? Sie und weitere ungewöhnliche Orte in der Region Hannover werden während der IntraRegionale zu Ausstellungsorten. Elf Kunstinstitutionen aus der Region Hannover starteten gemeinsam einen internationalen Aufruf, auf den sich 169 Künstlerinnen und Künstler aus 39 Nationen bewarben. Eine sechsköpfige Fachjury wählte jetzt aus den Bewerbungen fünf Künstlerinnen, vier Künstler und zwei künstlerische Duos aus, die alle bereits internationale Kunstinstitutionen und Festivals mit ihren Installationen, Performances und Werken bereicherten. Ihre inhaltlichen, ästhetischen, wie auch soundtechnischen Ansätze sind dabei so vielgestaltig wie die Orte, die sie im Rahmen der IntraRegionale klangkünstlerisch bespielen.

Zugleich plant die Hörregion Hannover gemeinsam mit den beteiligten Kunstinstitutionen und Partnern aus dem Netzwerk der Hörregion ein ohrenöffnendes Begleitprogramm, das Lust auf die Kunstwerke macht, die Hörwahrnehmung stärkt und zur Klangerforschung animiert.
Auch der Studiengang Medien, Information und Design der Hochschule Hannover wird als Kooperationspartner mit einer von den Studierenden eingerichteten Klanginstallation im Planet MID auf dem ehemaligen EXPO-Gelände Teil der IntraRegionale sein.

Finanziell gefördert wird die IntraRegionale von der Stiftung Niedersachsen, der Sparkasse Hannover, Stiftung Kulturregion, NORD/LB Kulturstiftung, der Region Hannover / MWK Niedersachsen.

Weitere Informationen : www.intraregionale.org