Aktuelles aus dem Bereich Familie, Bildung und Soziales

Impfaufruf des Corona-KiTa-Rates

Der Corona-KiTa-Rat ruft die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kitas und Kindertagespflegepersonen zur Impfung auf

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kindertageseinrichtungen, liebe Kindertagespflegepersonen,
Kinder haben in diesem und im letzten Jahr immer wieder auf vieles verzichten müssen: auf Freunde, Verwandte, gewohnte Freizeitaktivitäten, häufig auch auf unbeschwerte Zeit in der Kita oder der Kindertagespflege. Wissenschaftliche Studien belegen: die Einschränkungen durch Corona haben Kinder psychisch und körperlich belastet.

Inzwischen haben wir mit der Corona-Schutzimpfung einen wichtigen Schlüssel im Kampf ge-gen die Pandemie in der Hand. Damit können wir individuelle Risiken einer Erkrankung weitge-hend verhindern und als Gesellschaft pandemiebedingte Einschränkungen hinter uns lassen. Viele Beschäftigte in der Kindertagesbetreuung haben sich bereits impfen lassen. Mittlerweile haben laut der vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und Bundes-ministerium für Gesundheit geförderten Corona-KiTa-Studie rund 80 Prozent des pädagogi-schen Personals in Kitas eine Erstimpfung erhalten. Dies ist ein großer Erfolg, allerdings zeigen sich noch große regionale Unterschiede. Um Corona erfolgreich zurückzudrängen und die Ein-richtungen sowie Kindertagespflegestellen offen zu halten, braucht es noch mehr Menschen, die mitmachen.
Eine große Gruppe kann jedoch nicht geimpft werden. Das sind vor allem Kinder unter 12 Jah-ren, für die noch kein Impfstoff zugelassen ist. Ergebnisse aus der Corona-KiTa-Studie zeigen, dass die Infektionszahlen in dieser Altersgruppe wieder steigen. Zum Glück sind ihre Krank-heitsverläufe zumeist mild – aber auch bei Kindern kommt es manchmal zu Komplikationen. Die langfristigen Folgen einer Corona-Erkrankung sind darüber hinaus noch nicht abschließend er-forscht. Zusätzlich können Corona-Infektionen und einhergehende Quarantäneanordnungen für Kontaktpersonen auch dazu führen, dass Kinder wieder zeitweise zu Hause betreut werden müssen.